Schützenbruderschaften: 

Aus den ehemals militärischen Schützengilden waren im 18. Jahrhundert ZoomP1010005rein bürgerliche Vereinigungen geworden.
Was aus dieser Zeit blieb, war die starke und feste Bindung zur Kirche. Die religiöse Betätigung wurde im Laufe der Zeit die wichtigste Aufgabe der Schützengilden. Diese enge Bindung zur Kirche erfolgte zwangsläufig, weil die Kirche in dieser Zeit eine gewichtige Rolle, auch in Politik und Gesellschaft inne hatte; und so war eine „bürgerliche Vereinigung” ohne Unterstützung der Kirche so gut wie unmöglich. Die Schützengilden entwickelten sich vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund zu „Bruderschaften”. ZoomP1010017
Neben dem Schutz bei kirchlichen Feiern und Prozessionen kamen caritative Aufgaben hinzu. Durch diese Schwerpunkte - wehrhafter Schutz, verbunden mit Disziplin, Nächstenliebe und Gebet - entwickelte sich das eigentliche Wesen der Schützenbruderschaften.

Aus diesem Geist heraus entstand die bis in die heutige Zeit bindende Parole „Für Glaube, Sitte und Heimat”.
Alsbald gingen immer mehr Schützenbruderschaften dazu über, einen Schutzpatron zu erwählen und in ihrem Vereinsnamen zu manifestieren. In Straelen und Herongen entstanden die nebenstehenden Schützenbruderschaften:

Portaits einzelner Bruderschaften bzw. des  Stadtbundes Straelen:

Logo-Korrektur+17.05.10

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